• Ida

"Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen"


Sich so in Details verlieren, dass man das Wesentliche übersieht. Wer den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, hat keinen Durchblick mehr und sucht sprichwörtlich etwas, das sich direkt vor ihm befindet.


Im Gegensatz zu vielen anderen Redewendungen lässt sich die Verbreitung dieses Sprichworts übrigens eindeutig auf den deutschen Dichter Christoph Martin Wieland zurückführn, einen der damals bedeutendsten Dichter der Aufklärung. Er griff wohl antike Vorbilder auf und verwendete den Ausdruck in mehreren seiner Werke.